Trilogy ist eine Gemeinschaft junger St. Galler Musiker, die sich dem Rap verschrieben haben

Ein Frontmann von Trilogy freestylt und schreibt Texte.

Kedama, schon immer experimentierfreudig, haben vieles, auch scheinbar Unmögliches, mit einfachsten Mitteln verwirklicht. So auch diesmal: Während Aufnahmen zur fünften CD  hörten sie beim Track „fine young criminal“ einen Rap heraus. Nun -  wie findet man einen Rapper, wenn man bereits dessen Vater sein könnte und erst noch aus einer völlig anderen Musikecke stammt? Ganz einfach: zufällig! Fast alle grossen Sachen entstehen zufällig. Eines Freitagabends im Mai 2004 stand Odium da Pro da. „ER“ hörte sich einige  Tracks an, meinte: „Jo – do cha mä scho öppis machä däzuä!“ und legte gleich los. Alles Freestyle in einem einzigen Take! Allen, mit Ausnahme von ODP natürlich, verschlug’s die Sprache. Im Juni kamen sie nochmals für zwei, drei Stunden zusammen und spielten die nächsten drei Freestyle-Raps zu Stücken ein, die Kedama in der Zwischenzeit produziert hatten. Wieder alles First Takes – ohne Änderungen – sogar „Fehler“ blieben stehen. Letztlich sind es keine. Somit ist etwas Neues entstanden: Progrocker setzen sich mit Rap auseinander, sind fasziniert von der Art, dem Rhythmus, der jugendlichen Frechheit und rotzigen Frische. Und Rapper freuen sich, dass sie mit „alten Meistern“ zusammen „flow“ haben können.

Ein Umhauer, der jedem Musikinteressierten die Ohren und den Mund öffnet – eine gelungene Fusion über die Grenzen der Musik und Generationen hinweg...